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Parlament: Funktionstüren aus Holz

© Unterwaditzer GmbH

#PRAXIS | Als starker Partner an der Seite der Tischler übernimmt Unterwaditzer den gesamten bürokratischen Aufwand, den eine geprüfte Funktionstür mit sich bringt. „Wir bieten sozusagen ein Rundumpaket, erledigen die mühsame Zusatzarbeit für behördliche Auflagen und die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften. Damit können sich die Handwerksbetriebe voll auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren und reduzieren auch ihre Kosten. Der Tischler erhält von der Firma Unterwaditzer ein hochwertiges und zertifiziertes Produkt ohne Risiko und ohne formalen Aufwand,“ erklärt Geschäftsführer Peter Unterwaditzer.

Das historische Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße wird seit vergangenem Jahr generalsaniert und soll bis Sommer 2021 fertiggestellt werden. Sanierungen in einer solchen Größenordnung setzen höchste Kompetenz der planenden und ausführenden Unternehmen voraus. Seit 2015 ist die Firma Unterwaditzer aus Berg im Drautal, als Spezialist für Funktionstüren aus Holz, in das Projekt integriert. „Bei der Sanierung wird besonders auf die unveränderte Optik laut Denkmalschutzvorgaben Wert gelegt und auf die Originalpläne von Architekt Hansen Bezug genommen“, erzählt Geschäftsführer Ing. Alois Unterwaditzer, der sich im Unternehmen mit den Themen Verkauf, Marketing und Beratung befasst. Jede Tür ist ein eigenes Projekt. Rücksichtnehmend auf den Zustand, werden die Türen getreu den Originalplänen nachgebaut oder die alten Oberflächen werden wieder verwendet. Zum Einbringen des neuen Innenlebens mit modernster Technik teilen die Tischler die Türen vorsichtig, die originalen Decklagen werden dann wieder auf die Rohlinge aufgebracht. Die Entscheidung, welche Türen nachgebaut und welche aufwendig restauriert werden, obliegt dem Denkmalamt.

Spezielle Anforderungen

„Wir müssen besonders darauf achten, die alten Türen nicht zu beschädigen. Eine weitere Herausforderung sind funktionsfähige Beschlagsteile, da die adaptierten Sicherheitstüren um einiges stärker im Umfang sind als die Originale. Dazu haben wir einige Beschläge neu entwickelt“, berichtet Geschäftsführer Ing. Peter Unterwaditzer, der im Unternehmen mit den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion betraut ist. Die unterschiedlichen Funktionen, welche die Türen zu erfüllen haben, machen die Anforderungen noch komplexer. „Die meisten Türen benötigen den Brandschutz, bei manchen kommen noch zusätzliche Sicherheitsausstattungen dazu. Es gibt Kombinationen mit Fluchtfunktion und Einbruchschutz, einige Türen sind auch beschusshemmend ausgeführt“ erklärt Alois Unterwaditzer. Der gesamte Auftrag wird durch Partner wie die Spezialtischlereien Firma Schwarzott aus Baden und Firma Kamper aus Tillmitsch vor Ort abgewickelt. Sie sind es auch, die das innovative Produkt  der Firma Unterwaditzer auf den Denkmalschutz rücksichtnehmend veredeln, oberflächenbehandeln und durch die perfekte Montage ein optimales Ergebnis erzielen. Um die bis zu fünf Meter hohen Türelemente normkonform zu adaptieren beziehungsweise herstellen zu können und zu dürfen, waren zusätzliche Brandschutzprüfungen nötig – denn normalerweise werden Sicherheitstüren nicht in solchen Dimensionen benötigt. Diese führte die Firma Unterwaditzer in der Vorbereitungsphase ab 2015 an Mustertüren durch.

Die digitale Tür

Der Begriff „Digitalisierung“ liegt in aller Munde und hält auch in der Firma Unterwaditzer Einzug. Das Traditionsunternehmen setzt auf digitale Vernetzung der betrieblichen Prozesse, um die erfolgreiche Betriebsentwicklung fortzusetzen. Mit eingebauten RFID-Chips lässt sich jedes Element zu jedem Zeitpunkt im Entstehungsprozess nachverfolgen. Die Chips werden mit Daten über verbaute Materialien wie Beschläge oder Formate von Gläsern bis hin zum Oberflächenaufbau „gefüttert“. Selbst nach der Inbetriebnahme lässt sich damit jede Tür identifizieren und intern zuordnen. Alle wichtigen Daten für den Kunden sind per Handy-App ablesbar.

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